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III. Theil. XI. Capitel.
und Regeln zur Verfertigung guter Thermometer.J. Fr. Luz : Anweis. Thermometer zu verfertigen.Nürnb. 1781. u. inC.FR Hindenburgs: formulae com-parandis gradibus thermometricis idoneae. Lips. 1790.
5) Zu Thermometern welche dazu dienen sollensehr niedere Temperaturunterschiede zu bestimmen,eignet sich vorzüglich der (nicht gefrierende) gefärbteWeingeist; zur Beob. höherer Hitzgrade hingegen dasreine Quecksilber. Der erstere zieht sich in niede-ren Temperaturen sehr gleichmässig zusammen, wäh-rend er in höheren, bei gleicher Temperaturzunahmeverhältnifsmässig weit mehr ausgedehnt wird; dasleztere dehnt sich noch weit über die Siedhitze desWassers hinaus sehr gleichmässig aus, ist empfindli-cher für den Temperaturwechsel, als jede nicht me-tallische Flüssigkeit, läfst sich leicht rein und luft-frei darstellen, und adhärirt dem Glase der (wohlcalibrirten, nicht über eine Viertelslinie weiten) Ther-mometerröhre weniger, als jede nicht metallische Flüs-sigkeit (369). — Readmuk bezeichnete an seinerThermometerscale als feste Puncte den Eis-punct (des gefrierenden Wassers oder des flüssig-werdenden Eises 1 mit o, und zählte von diesem 80Grade hinauf ( 4 - o) bis zum Siedepuncte desWassers (bei gewöhnlichem Luftdrucke) ; er theilte alsoden Fundamentalabstand zwischen beiden Punc-ten in 80 gleiche Theile, indem er fand, dafs derWeingeist von dem einem Puncte bis zum anderenhinauf um 0,080 seines Volums ausgedehnt werde.Der Theil der Scale unter o (— o) wurde ebenfallsin Grade abgetheilt, um so niedere Temperaturenals die des gefrierenden Wassers messen zu können,Fahrenheit beobachtete die Ausdehnung des Queck-