Von der Wärme.
853
Silbers von dem (durch Mischung von Schnee undSalmiak entstehendem) künstlichen tiefen Kältegradean, bis zu seinem Siedepuncte, und da er das Vo-lum des Quecksilbers im ersteren Falle als aus 11124gleichen Theilen bestehend angenommen hatte, unddas Quecksilber bis zu seinem Sieden (bei gewöhn-lichem Luftdrucke) um 600 solcher Theile ausgedehntwird, so theilte er den Fundamentalabstand in 6o°Grade; wo bei 52 -j- o das Wasser gefriert und bei2i3° siedet; die Zahlen der Grade der F.sclien undR.sehen Skale verhalten sich mithin wie 9 : 4. Aufder schwedischen (von Celsius in den Schwe-dischen Abhandl. 1742. 197.) angegebenen und derneuen lootlieiligen französischen Skale, ist der Fun-damentalabstand vom Eispuncte bis zum Siedepunctedes Wassers in 100 Grade abgetheilt; auf der vonde 1’Isle (Mem. pour servir a l’hist. et aux progresde l’astron. et de la geogr. ä St. Petersbourg 1738.4. p. 267) entworfenen Skale in 150 Grade, weil del’Isle fand, dafs das Quecksilbervolum beim Sied-puncte des Wassers um 0,0150 (oder vielmehr um0.015g) grösser ist, als beim Eispuncte. Der Siede-punct dieser Skale ist durch o bezeichnet, und derGefrierpunct durch 150°. — Eine Vergleichung diesersämmtlichen Skalen findet man bei Hindenburc obenin Nr. 3. angef. Progr. Naptha-oder Aetherdampfther-meter (vergl. Jucii in Trommsdorffs Journ. VI. 343.)gestatten keine genau zu vergleichende Beob. und so-mit auch keine übereinstimmenden Skalen. Nach J. T.Mayer (dessen Natur! §. 542.) bringt jede Aende-rung des Barometerstandes von einer Linie, bei ei-nem bei 28 Paris. Barometerhöhe rücksichtlich desSiedepunctes bestimmten Thermometer, eine Aende-