111 . Theil. X. Capitel.
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das Licht leuchtender Körper mit seiner ursprüngli-chen Weisse oder Färbung unverändert durch, im• lezteren Fall hingegen ändern sie das Licht des durchsie zu sehenden Körpers mehr oder weniger ab. Hie-her gehören die gefärbten Gläser (Cap. VII.)und die gefärbten Flüssigkeiten (z. B. Färbe-flotten, verschiedene Metallauflösungen etc.). WeisseGegenstände durch dergleichen Medien gesehen, er-scheinen mehr oder weniger mit der Farbe des Me-diums; farbigte Gegenstände, wenn ihre Farbe mitderjenigen des Mediums übereinstimmt, erscheinenmit einer satteren übrigens unveränderten Farbe, wennhingegen beide Farben, die des Gegenstandes und diedes Mediums verschieden sind, mit einer veränderten(gewöhnlich gemischten) Farbe. Das Sonnenlicht istin der finsteren Kammer aufgefangen gelblichweifs;Einflufs der Farbe der Planetenatmosphären auf dieWeisse der von den Planeten aus zu schauenden Son-nenscheibe. Ueber das Farbenclavier
15) Ist das Lichtbrechungsvermögen der Theile ei-nes zusammengesetzten Prisma’s verschieden, so kanndadurch die Farbenzerstreuung total aufgehoben wer-den; hieher gehören die achromatischen Pris-men aus Flintglas und Crownglas, vergl. 816. Das-selbe erfolgt wenn zwei Prismen, das eine aus Crown-das andere aus Flintglas so gegen das einfallende Lichtgestellt werden, dafs die Zerstreuungsgrösse des zwei-ten Prisma dem Zerstreuungswinkel des ersten Prismagleich ist; oder auch, wenn zwei ganz gleiche Pris-men von demselben Glase nahe an einander, aberin entgegengesetzter Stellung gehalten werden; daszweite Prisma sammelt dann die durch das erste zer-streuten Stralen wieder., so dafs sie hinter dem zwei-
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