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2 (1810)
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832
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III. Theil. X. Capitel.

flächen oder ihrer ganzen Massen, einen bestimmtesich gleich bleibenden Grad der Brechbarkeit (dersomit einer bestimmten Farbe correspondirt) voraus-setzt. Streng genommen zeigt wohl kein Körpernur eine Farbe, sondern nur eine überwiegend.Da nun die Brechbarkeit nicht blofs von der Dichtig-keit und Cohärenz, sondern vorzüglich auch von derchemischen Qualität abhängt, so erklären sich hier-aus die Farbenveränderungen, welche Körper erlei-den, wenn ihre Mischungsverhältnisse abgeändert wer-den. Vergl. Cap. VIT. Erläuterung durch Versuche.Rosenblumenblätter eine kurze Zeit mit Wein-geist digerirt, geben eine farbenlose, durch Zusatzvon etwas Salpetersäure sogleich roth, durch Alka-lien grün werdende Tinctur. Tielebeins Anleit,mittelst zweier wasserheller Flüssigkeiten augenblick-lich alle Hauptfarben darzustellen; in v. Crej.ls Ann.

1785. I. 119-

13) Leitet man in einem finsteren Zimmer denhomogenen rothen Lichtstral auf C arm in oder einanderes rothes Pigment, so wird der Glanz und dieLebhaftigkeit dieser Farbe erhöht. Leitet man hin-gegen den hellblauen Stral auf rothe Körper, so er-scheinen diese fast schwarz. Vergl. die vorläufige No-tiz von ähnlichen Vers, des Prof. Weiss in Leipzig;Hermbstädts Grundr. der Färbekunst I. 15. UeberBig mente; Färber - und Zeugdruckerkunst, a. a. O.u. Cap. VII. dies. Grundr.

15) Merkwürdig für die Farbenlehre sind noch fol-gende Phänomene. Erhitzte feste Körper glühen zu-erst mit blauer, dann mit rother und endlich mitweisser Farbe ; ein ähnliches Durchlaufen der Haupt-farben, von der dem Schwarzen am nächsten blauen