Von dem Lichte.
der bunt angelaufene Stahl, das phauenschweifig-, re-genbogenfarbig-taubenlialsig und stahlfärbig huntan-gelaufene, die F ar b e n'v er w an de 1 u ng , dasIrisiren und Opalisiren; das Schillern (Schil-lertaffent, . die Flügel der Papillons, (die Federn amHalse der Tauben, Papageien etc.); die Farben derSeifenblasen, die Farben alter Fensterscheiben vonschlechtem Glase, die vom Abbe Mazeas (Memoiresde l’Academie de Prusse. 1752.) beob. Farbenringezweier, zuvor gut abgetrockneter und erwärmter, ge-nau mit ihren Oberflächen durch Reiben in Berüh-rung gesetzter Glasplatten etc. Manchmal ist die Bre-chung des einfallenden Lichtes von der des reflectir-ten verschieden; so sieht man nach R. Boile’s Beob.die frische Tinctur des Gries holz es (Lign. nephri-ticum) hinter dem Lichte blaugelb, vor dem Lichterot h gelb aus; gefärbte Gläser welche im erste-ren Falle gelb oder grün, im lezteren rotli erschei-nen etc, Nach Hauy weifslichgelber Glimmer blau etc.
n) Nach Neuton entstehen die bustän,digenFarben der Körper, wenn das einfallende Licht vorder Reflexion in seiner Mischung geändert wird,indem eine oder einige Llauptstralen durch chemischeAnziehung des reflectirenden Körpers verschluckt, derübrige oder die übrigen zurückgeworfen (abgestossen)wird. Sofern wir uns nicht berechtigt glauben, dieMaterialität und individuelle Existenz eines Lichtstof-fes annehmen zu dürfen, vermögen wir auch nichtjener Ansicht der chemischen Zersetzung des weissenLichtes zu huldigen; sondern halten vielmehr mitWagner dafür, dafs bei solchen beständig mit einerHauptfarbe (oder gemischten Farbe) erscheinendenKörpern, der Grad der Durchsichtigkeit ihrer Ober-