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2 (1810)
Entstehung
Seite
827
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Von dem Lichte.

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werden, als dafs, wie Westfeld (die Erzeugung derFarben. Gotting. 1767. 8.) will, der Unterschiedin verschiedener Erwärmung der Nervenhaut zu su-chen sey. Vergl. die Bemerk, über das farbige electr.Licht, 548. Büffons zufällige Farben. Hamb. Mag.

I. 425. Darwins Zoonomie I. 50.

8) Rücksichtlich der GöTHESchen Vers, sind nochbesonders merkwürdig die sog. gefärbten Schat-ten, welche entstehen, wenn man von einem unddemselben Körper, durch verschiedenes Licht, aufeine gewisse Fläche die Schatten werfen läfst. Z. B.wenn man bei anbrechendem Tage durch den Finger,den Schatten einer brennenden Kerze auf ein weissesPapier fallen läfst, während zu gleicher Zeit von ihmein Schatten durch das Tageslicht auf das Papier ge-worfen wird, so findet man den ersteren dem Ker-zenlichte zugehörenden und vom Tageslichte erleuch-teten Schatten, hellblau, und den vom Kerzenlichteerleuchteten Schatten des Tageslichtes gelblich.Vergl. Gr. v. Rumford in Grens N. Journ. d. Phys.

II. 58. Zum Theil gehören liieher auch die beider Beugung des Lichtes vorkommenden Farben-säume (Jordan in Gilberts >\nn. XVIII. St. I. u.S. 791 dies. Grundr. ), und die gefärbten Ränder wei-che man bemerkt, wenn man den Finger nahe vor-dem Auge vorüber bewegt, während man nach demRahmen eines hellen Fensters sieht; wo der Rahmenauf der Seite, auf welcher der Finger steht, rothund gelb auf der gegenüberstehenden violet undblau begrenzt erscheint.

9) Nach Euler (a. a. O. vergl. S. 750 dies. Grundr.)ist in der verschiedenen Geschwindigkeit,mit welcher die Schläge des Aetliers auf einander fol-