III. Theil. X. Capitel.
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Roth, Gelb, Hellblau und Violet ganz bedeckt; undist er weit genug vom Prisma entfernt, so sieht manauch noch in der Mitte zwischen Gelb und Hellblaueinen grünen Streifen, wobei das Gelb öfters voll-kommen verschwindet, b) ein schwarzer Streifenauf weissem Grunde, der Länge nach vor dem Pris-ma liegend, zeigt unter angegebener Bedingung, obeneinen hellblauen und violetten, unten einen gelbenund rothen Saum, welche leztere ins Weisse stra-len. Liegt der schwarze Streifen parallel mit der Axedes Prisma, so erscheint er mit Hellblau, Violet,Roth und Gelb ganz bedeckt; und bei hinreichenderEntfernung wird die hochrothe Farbe pliirsichbliith-roth. c) Ist der brechende Winkel des Prismawährend des Durchsehens nach oben zu gerichtet,so zeigen sich alle zuvor bemerkten Phänomene um-gekehrt. Eine grössere Menge von hielier gehören-den Beob. und Vers., so wie eine Kritik der Neij-Toxschen Farbentheorie, und Entwickelung der Go-THEschen Theorie, worin wie es scheint, der Gegen-satz von Licht und Finsternifs (Helle und Schatten,Weisse und Schwärze) als in dem Gegensätze derHauptfarben wiederkehrend , nachgewiesen werdendürfte, haben wir von dem Verf. der Beiträge zurOptik nächstens zu erwarten. Schon Aristotei.esliefs die Farben aus Mischung von Licht und Schat-ten hervorgehen, wogegen sich aber bereits Senecaerklärte; vergl. Mollweide a. a. O. 700. ff. — Uebri-gens ist der Grund der Verschiedenheit der Farbenin Rücksicht auf unser Auge subjectiv, und es istwahrscheinlicher dafs entgegengesetzte Farben durchEntwickelung entgegengesetzter Electricitälen im Au-gennerven wo nicht begründet doch davon begleitet