Von dem Lichte.
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einerseits an das Schwarze andererseits an das Weisseanschliessend. Mahlt man (nach Steffens) ein tiefschwarzes Quadrat einen halben Zoll lang und breitauf weisses Papier; daneben einen viereckigten schwar-zen Rand, Zoll breit und zwei Zoll lang, der einelange, schmale, 3 — 4 Linien breite weisse Flächevon allen Seiten umschliefst, und beobachtet beideanhaltend mit fast geschlossenem Augen, so werdensich diese schnell blinzend auf und nieder bewegen,und an den Rändern das prismatische Farbenbild er-blicken, nämlich bei der schwarzen Fläche auf weis-sem Grunde oben blau, unten roth und gelb, beider weissen Fläche auf schwarzem Grunde, obenroth und gelb, unten blau, Aehnliche Versuche hatfrüher v. Göthe angestellt; vergl. dessen Beiträgezur Optik. Weimar, kl. 8 - I. 1791- II. 1792. undGrens Bemerk, darüber in dessen Journ. d. Phys.VIL 3. ff. Auch gehört hieher die bekannte Bemerk,dafs sehr schwarze Buchstabenschrift unter oben ange-gebenen Umständen, dem Auge mit gefärbtem Randeerscheint.
7) Die bedeutendsten der bis jetzt bekannten Gö-TiiE’sclien Vers, sind folgende: vollkommen weisseund vollkommen schwarze Flächen, zeigen durchsPrisma beschaut keine Farben; wohl aber bemerktman dergleichen an allen Rändern, a) ein vveisserStreifen auf schwarzem Grunde, der Länge nach vordem Prisma liegend, zeigt, wenn der brechendeWinkel des Prisma nach unten zugekehrt ist:oben einen rothen und gelben, und unten einenhellblauen und violetten Saum, weiche leztere insSchwarze stralen. Liegt der schmale weisse Streifender Queere nach vor dem Prisma, so erscheint er mit