Von dem Lichte.
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runde Bild der Sonne, welches mit einem Stückwcissen»Papier aufgefangen werden kann. Rückt mandas Papier jenseits des Vercinigungspunctes nach derLinse zu näher, so erscheint das gewöhnlich gefärbteBild mehr verengt in der vorigen Farbenordnung;entfernt man hingegen das Papier diesseits des Verei-nigungspunctes von der Linse, so liegen die Farbendes ebenfalls wieder erscheinenden erweiterten Spec-trums , wegen der Durchkreuzung der Stralen in um-gekehrter Ordnung. Hinter,einem Würfel oder einemGlase mit parallelen Brechungsflächen, entsteht keinFarbenbild, weil die ausfahrenden Stralen mit [deneinfallenden wieder parallel, also so vereint werden,wie sie beim Einfallen waren. Darstellung des kreis-förmigen Farbenbildes mittelst eines gläsernen K e g el s.
5) Ehe wir es noch versuchen, das Phänomen dersogen. Farbenzerstreuung und die davon abhängigenPhänomene zu deuten, wollen wir uns mit denjenigenFolgerungen bekannt machen, die vorzüglich Netttonaus den angeführten Beob. ableitete. Das weisseSonnenlicht s e y kein einfaches, sondernein aus farbigten Stralen zusammengesetz-tes Licht, und die Darstellung der prismatischenFarben sey derjenige Procefs, in welchem das weisseLicht, wegen der verschiedenen Brechbarkeit seiner Be-standtheile in diese Hauptfarben zerlegt werde. Die Be-sonderheit der 7 Hauptfarben, w'erde dadurch bewiesen,dafs keine derselben durch Prisma weiter in ungleich-artige Farben zerlegbar sey, während andere gemischteFarben, z. B. die Vereinigung des gelben undblauen Strals zu grün, durch weitere prismatischeBrechung wiederum in Gelb und Blau auseinandergehen , was hingegen bei dem ursprünglich grü