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III. Tlieil. X. Capitel.
hellgelben 4L, des grünen des himmelblauen },des indigoblauen J-, des violetten und wird derUmfang eines Kreises nach Verhiiltnifs dieser Räumeeingetheilt, so kommen fürs Rothe 45, fürs Orange27, fürs Hellgelbe 48» fürs Grüne 60, fürs Hellblaue60, fürs Indigoblaue 40 und fürs Violette 80 Gradedieser Peripherie.
5) Fängt man die Stralen, bevor sie durchs Pris-ma gehen, mit einer convexen Linse auf, so er-scheint das Farbenbild (welches innerhalb der Ver-einigungsweite der Linse von der weissen Ebeneaufgefangen wurde) länglicht und schmal, mit sehrdeutlichen Farben. Fängt man einzelne Bündel dergefärbten Stralen durch eine convexe Linse auf, sobehält das davon entworfene im Vereinigungspuncteder Linse kreisrunde Bild, dieselbe Farbe bei, welcheder Stralenbündel vor dem Durchgänge durch dieLinse hatte, und die rothen Stralen haben die grüfste,die violetten die kleinste Vereinigungsweite. Hierausfolgt zugleich , dafs die durch Linsen gehenden weis-sen Stralen (so fern sie hier Farbenzerstreuung erlei-den) verschiedene Bilder machen müssen ; diese deckensich, jedoch nicht vollkommen, und daher der vio-lette und blaue Rand um die durch convexe Linsenin dioptrischen Werkzeugen gemachten Bilder; welcheUnvollkommenheit, die Abweichung der Stra-fen wegen der Farben (Aberratio ob diversamrefrangibilitatem) genannt, durch achromatischeGläser aufgehoben wird. Vergl. d. vorherg. §. N. 3.
4) Läfst man hingegen im finsteren Zimmer dieaus dem Prisma kommenden gefärbten Stralen, sämmt-lich durch eine convexe Linse gehen, so erscheintim Vereinigungspuncte derselben, das färben lose