Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
819
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Von dem Lichte.

8iy.

henden weissen Wand nach dieser zweiten Brechungaufgefangen, ein kreisrundes einfach gefärbtes Bilddarstellen, von der Farbe welche der Stral durch dieerste Brechung erhalten hatte. Bringt inan auf dieseWeise, durch vorsichtiges Umdrehen des ersten Pris-ma , nach und nach alle oben genannten Farbenstrei-fen durch die Oeffnungen unter einerlei Einfallswin-kel ins zweite Prisma, und von hier auf die Wand,so bemerkt man dafs der rothe Stral der niedrigsteist, der orange etwas höher, und so fort der violetteam höchsten liegt; woraus Neuton folgerte, dafs derrothe Stral am wenigsten und der violette amstärksten gebrochen werde, und dafs mithin dieverschiedenen gefärbten Stralen des Far-benbildes, ein verschiedenes Brechungs-verliältnifs in einerlei brechenden Mittelnhaben.

2) Grimaldi entdeckte obiges Phänomen zuerst1665; Neutons Versuche begannen 1666. Denen Re-sultaten der lezteren zufolge, ist das Brechungsver-hältnils beim Uebergange aus der Luft in Glas:

Licht - - bis 77^ : 50.

- -- ? 7 \ 5 °-

- 77 % 5o.

- 77'! : 5P.

77 % 50.

77 % 5o.

78 : 50-

für das rothe

orange

hellgelbe

grüne

h i m m e 1 b a u e

indigoblaue-

violette

Daher setzt er das mittlere Brechungsverhältnifs ausder Luft in Glas fürs grüne Licht wie 51 : 20 fest.Setzt man nach N. die Länge des Farbenbildes = 1,so beträgt die Höhe des rothen farbigen Streifens(eines Prisma aus Spiegelglas) -J, des orangen -^g, des

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77 - 1 -

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