III. Theil. X. Capitel.
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miifste, wenn die Slralen nach der Brechung inebenen Flächen ihren vorigen Parallelismus bei-behalten hätten), sondern ein länglicht vierecki-tes, oben und unten krummlinicht begrenztesBild entwerfen, welches viele in einander sichverlaufende Farben zu erkennen giebt, von de-nen man von unten nach oben hauptsächlichfolgende deutlich unterscheiden kann: roth,orange, gelb, grün, himmelblau, indi-g oblau, und violet, die mit ihren Rändernmehr oder weniger in einander fliessen. Mannennt diese Farbenschichtung das Farbenbild(Spectrum), die daran wahrzunehmenden Farbenprismatische, einfache oder Grundfar-ben (Colores simplices, primilivi) dieselben vonden Farbennüancen und gemischten Farben(C. secundarii, rnixtae) unterscheidend, und dasPhänomen selbst, seit Neuton, die verschie-dene Brechbarkeit des Lichtes (Diversarefrangibilitas staminum lucis ).
l) Läfsl man nämlich in einem durchaus finsterenZimmer, einen einzelnen Farbenstreiffen, des sehr rei-nen Prisma, in hinreichender Entfernung durch einekleine Oeffnung eines vertical gestellten schwarzenSchirmes (und zur besseren Sonderung von andersgefärbten Streifen, nochmals durch eine zweite eben-falls sehr kleine Oeffnung eines zweiten schwarzenSchirmes) in ein zweites sehr reines Prisma fallen,so wird der einfach gefärbte Stral auf der hinterste-