III. Tlieil. X. Capiiel.
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erstereil, welche aus mehreren Linsen bestehen (dieebenfalls in Objectiv- und Oculargläser unterschiedenwerden, von denen die ersteren mit Bedeckungen,die lezteren mit Blendungen vergl. S. 778 versehenund in verschiebbaren inwendig geschwärzten Röhrengehalten sind) gehöret: das (älteste) holländischeoder GALiLEische Fernrohr (welches häufig als Ta-schen perspectiv vorkommt) , das astronomischeoder KEt'LERSche, und das terrestrische oder dasErdrohr des Pater Rheita; zu den lezteren ge-hört: das NEWTONSche neuerlich durch IIersciiel
und Schröter sehr vervollkoininenete Spiegeltelecop,das C assegraxn sehe und das GREGORYSche.
g) Die Spiegeltelescope haben den Vorzug, dafs siekeine fremden Farben zeigen, während die gewöhn-lichen Gläsertelescope, durch ein die Brechung häu-fig begleitendes Phänomen die (weiter unten zu er-läuternde) sog. F arb e n ze r str e u un g genannt, dieRänder der Gegenstände mit den Regenbogen-Farbencolorirt erblicken lassen. Da Neuton diesen Fehlerfür unverbesserlich hielt, so gab er sein erwähntesSpiegelteiescop an; Euler verfiel hingegen im Jahr1747 (Sur la perfection des verres objectifs des lunet-tes; in den Mem. de l’acadern. roy. des Sciences dePrusse, 171-7. S. 274) darauf, diesem Uebelstande da-durch zu begegnen, dafs man das Objectivglas auszweierlei durchsichtigen Medien zusammensetze , wel-che das Licht verschieden brechen, so dafs das einedie Farbenzerstreuung wieder aufhebt, welche vondem anderen hervorgebracht wurde. Klingenstier-na, Neutons entgegengesetzte Meinung näher prüfend(in den schwed. Ahhdl. v. J. 1754. 500.) veranlafstedurch seine Bemerkungen Jo 11. Dolland das irrige