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2 (1810)
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Von dem Lichte.

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lezteren werden die Stralen zu stark gebrochen, sodafs sie zwischen Krystallinse und Netzhaut vereinigtwerden, es wird daher ein concaves Brillenglas erfor-dert , um mit einem kurzsichtigem Auge in die Fernedeutlich zu sehen. Ueber sogen. Conservations-brillen.

2 ) Auf Piefraction und Reflexion des Lichtes be-ruht die Einrichtung und Wirkung der meisten op-tischen Werkzeuge, wohin ausser den bereitsangeführten vorzüglich noch die Mikroskope oderV e r g r ö s s e r u 11 g s g 1 ä s e r (Microscopia , Engyscopia)und die Teleskope oder Fernröhre (Telescopia,Tubi optici) gehören. Die Mikroskope tlieilt manin einfache (das WiLSONSclie, LiEBERKÜiiNScheund das mit dem Erleuchtungsspiegel) und zusam-mengesetzte (das CuFFisclie); die lezteren beste-hen aus mehreren Linsen, deren gewöhnlich dreisind: das Objectiv-, Collectiv- und das Ocu-

1 arglas; und die Gegenstände sind entweder durcheinen Hohlspiegel oder durch ein convexes Glasgehörig erleuchtet. Nachweisung dieser und ähnlicherEinrichtungen an verschiedenen Mikroskopen. Wiesich die kleinste Weite in der man deutlich sieht,zur Brennweite eines Vergrösserungsglases verhält, sodie Grösse der durch das (einfache) Mikroskop gese-henen Gegenstände, zu der Grösse in welcher mandiese Gegenstände noch ohne Vergrösserung deutlichsieht. Da nun das gesunde Auge gewöhnlich in ei-ner Entfernung von 8 Zoll die Gegenstände deutlichsieht; so findet man die Stärke der Vergrösserung,wenn man 8 Zoll durch die Brennweite des Glasesdividirt. Die Teleskope werden in dioptri-sche und katadioptrische eingelheilt; zu den

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