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III. Theil. X. Capitel.
Vereinigungspuncte, die unter der Benennung Ab-weichung derStralen wegen der Gestalt desGlases (Aberratio ex figura) bekannt ist. -— DieBrennweite wird übrigens gefunden (das Brechungs-verhältnifs des Glases 3 : u) wenn man das Productder Halbmesser beider Krümmungsflächen, mit derhalben Summe dieser Halbmesser (beim Meniscusdas Product der Halbmesser mit ihrer halben Diffe-renz) dividirt. Beim biconvexen Glase, dessengekrümmte Flächen zu einerlei Halbmesser gehören,ist folglich die Brennweite dem Ilalbmes.sergleich, und beim plan convexen Glase deinDurchmesser der Kugel wovon das Glas ein Ab-schnitt ist. Beim Meniscus liegt der Brennpunctweiter vom Glase ah, als der Durchmesser, und beieiner massiven Glaskugel um den vierten Theil ihresDurchmessers hinter derselben. Durch eine leereGlaskugel wird kein Brennpunct gebildet; bei einermit Wasser gefüllten Glaskugel ist der Brennpunctum die Hälfte ihres Durchmessers, und bei einer mitTerpentioöl gefüllten Glaskugel weniger als um dieHälfte des Durchmessers von der Kugel entfernt. Ge-nauere Bestimmungen der Brennweiten sind ein Ge-genstand der angewandten Mathematik; vergl. BremsNaturl, 5te Ausg. S, 31^0 u. ff. Brenng.läser hatinan auch aus zwei muschelförmigen, den Uhrgläsernähnlichen, mit ihren Rändern zusammengekütteten,mit Wasser oder Weingeist gefüllten, und dann ge-fafsten Gläsern verfertigt, und sowohl diese Linsen,als auch hohle mit verschiedenen Flüssigkeiten fül-lungsfähige Glasprismen, hin und wieder zur Bestim-mung des Brechungsvennögens der Flüssigkeiten be-nutzt. Trbdaixe's Brennglas hatte 4 Fufs Durchrnes-
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