Von dem Lichte,
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Veranlassung die verschiedene Brechbarkeit des Lich-tes in vc?rschiedenen Mitteln nachzuweisen. Wille-'brord Snellius entdeckte das oben ausgesprocheneGesetz der Brechung, jedoch eigentlich nicht für Si-nusse sondern für die Consecanten, und Descartes,die Entdeckung des Snellius benutzend, für die Si-nusse selbst. Neüton, Mitschenbroek, Euler, Zei-cher , Rawskb.ee, Martin, IIochon und in neue-ren Zeiten vorzüglich Biot und Arago (B. und A.über die Verwandtschaften der Körper zum Lichteund das Brechungsverrnögen der verschiedenen Gasar-ten; in Gilberts Ann. XXV. 545. XXVI. 58. etc.),haben sich bemüht das verschiedene Brechungsvermö-gen der durchsichtigen Stoffe und Gemische auszu-niitteln. Die Hauptschwierigkeit welche sich den äl-teren Experimentatoren bei gedachten Versuchen ent-gelten stellte, bestand in der Aufgabe: bei denen,ins Ganze immer nur wenige Minuten betragendenAblenkungswinkeln die Unterschiede so scharf zubeobachten, als es die daraus herzuleitenden Folge-rungen nöthig machten. B. und A. begegneten dieserSchwierigkeit, indem sie sich des sonst nur bei astro-nomischen Beobachtungen angewendeten Le Noir-schen Vervielfältigungskreises bedienten, undso gelangten sie, bei ihren genauen Versuchen vonLaplace und Berthollet unterstützt, zu dem wich-tigen Resultate, dafs das Brechungsvermögender verschiedenen Mittel, nicht blofs vonder verschiedenen Cohärenz und Dichtig-keit, sondern vorzüglich auch von der che-mischen Beschaffenheit derselben abhänge,wodurch sich den Physikern ein neuer Weg eröff-ne te; die Resultate der chemischen Versuche über die