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2 (1810)
Entstehung
Seite
796
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Iir. Theil. X. Capitel.

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lenkt, und gelangt demnach bei seiner Fortpflanzungals gebrochener Stral ( Radius refractus) in E an.Der Einfallswinkel ( Angulus incidentiae) C D fl,welchen der einfallende Stral CD mit dein Neigungs-lothe GH macht, ist kleiner als der Brechungs-winkel ( Ang. refractionis) EDH, welchen der ge-brochene Stral DE mit dem Perpendikel GH macht.Der gebrochene Stral liegt mit dem einfallen-den und mit dem Perpendikel stets in einerlei Ebene;die Brechnngsebene (Planum refractionis) ge-nannt, und der Winkel FDE den der verlängerteeinfallende Stral DF mit dem gebrochenen StraloDE macht, wird der gebrochene Winkel (An-gul. refractus) genannt. Der Sinus des Einfallswin-kels oder der Einfallssinus CG auf GH senkrechtgezogen , steht mit dem Sinus des Brechungswinkelsoder dem Brechungssinus, EH auf D H gezogenund D E == C D gesetzt stets im bestimmten Ver-hältnisse (Ratio refractionis), welches wenn dasLicht aus der Luft ins Glas übergellt, fast wie 5:2,wenn es sich hingegen aus der Luft ins Wasserfortpflanzt, fast wie 4 : 5 gesetzt werden kann. Mithinverhält sich die brechende Kraft des Glases zu der

des Wassers wie ~ 4 : d. i. wie : ly oder 4,5 : 28.

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4) Die Kenntnifs der astronomischen Stralenbre-chung, die der Araber Alhazen zu erst angegebenzu haben scheint, und die erst im 16 Jahrhundertdurch Bernhard Walter, Maestlin, Tycho deBrahe, und Kepler, späterhin vorzüglich aber durchdie Entdeckungen eines Torricelli, Pascal, Bosleund Mariotte über die Beschaffenheit der Erdat-mosphäre richtiger bestimmt wurde, gab zunächst