Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
798
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JII. Theil. X. Capitel.

Bestandteile der Körper, rücksiclitlicli ihrer Richtig-keit genauer zu prüfen, als dieses bisher möglichwar. Schon Neuton schlofs aus dem grossen Bre-chungsvennögen des Demant auf seine Brennbarkeit,und spätere Versuche zeigten bereits, dafs das ßre-chungsvermögen der Körper mit ihrer Brennbarkeitim genauen Verhältnisse stehe; B. und A. Versuchezeigten endlich, dafs der Wasserstoff die stärk-ste der Sauerstoff die schwächste refrangirendeKraft besitze. Zugleich ergab sich aus diesen Vers.,wieviel bei der Brechung auf Rechnung der grösserenoder geringeren Verdichtung und Cohärenz zu schie-ben sey; die genannten Experimentatoren fanden näm-lich, dafs den BrechungsVerhältnissen des Sauerstoff-und Wasserstoffgases zufolge, das Brechungsverntögendes Wassers (das der Luft = i gesetzt) = 1,51 seynsollte, während Neutons Vers. 1,75, also mehr ga-ben, als durch die Berechnung bestimmt worden war.Bei ähnlichen Berechnungen fand sich überall dasberechnete Resultat geringer als die Versuche; z. B.Olivenöl (eine Substanz von grösserer Unver-schiebarkeit als das Wasser) nach Neuton= 2,73, nach dem Calcul 2,50 (Unterschied =J); Alkohol nach N. =2,25, nach dem Calcul 1,94(Unterscli. = |). Neutons Vers, bestimmen die Re-fraction des Demants auf 5,2119; nach B. und A.Vers, ist nun das Refractionsvermögen des kohlensau-ren Gases (wozu der Demant mit Hülfe des Sauer-stoffgases verbrennt) etwas schwächer als das der ge-meinen Luft, und nach Lavoisieh soll die Kohlensäureaus 0,24 Kohlenstoff und 0,76 Sauerstoff zusammen-gesetzt seyn; demnach finden B. und A. das Brechungs-vermögen des Kohlenstoffs =; 1,44, und scliiiessen