Von 3c-m Lichte.
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wähnt. — Man nennt diese Stralenbrechung, zumUnterschiede derjenigen terrestrischer Gegenstände,die astronomische Stralenbrechung (Refractioastronomica), und leitet von ihr und von der Reflexionmit Grunde die Dämmerung ( Crepusculum) ab.Ziehen wir in Gedanken eine senkrechte Linie durchdenjenigen Punct des Strals, wo beide Medien anein-ander grenzen, so ist der (Einfalls-) Winkel, dender Stral mit dieser Linie in dem dünneren Mittelmacht, grösser als der (Brechungs-) Winkel, dener mit ihr in dem dichteren macht. Hieher gehö-ren noch verschiedene Erscheinungen; z. B. wir se-hen die Stralen der aufgehenden Sonne schon, wenndie Sonne noch nicht über dem Horizonte ist. Da-gegen gehen die Stralen der im Zenith stehen-den Gestirne senkrecht und mithin ungebrochendurch die zwischen liegenden Medien; und lassendaher die Gestirne in der Richtung erblicken, inwelcher sie wirklich stehen. Findet die Brechung inder Luft, von Gegenständen der Erde statt, so nenntman sie die irdische Stralenbrechung (Refrac-tio terrestris); z. B. die sogen. Erhebung (Seege-sicht oder Kimmung öfters ein Vorbote des Re-gens), wo Berge, Küsten, Inseln etc. höher und nä-her scheinen als gewöhnlich.
5) AB (Taf. III. Fig. 37) bezeichne als Oberflächedes unteren Mediums die brechende Ebene (Pla-num refrangens) und C D den einfallenden Stral(Radius incidens), welcher aus dem dichterenoberen Mittel in das dünnere untere Mittel über-geht. Statt nach F fdrtzugehen, Wird er in dem Ein-fallspuncte (Punctum incidentiae), D von demEinfallslothe (Catlietus incidentiae), GH abge-