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2 (1810)
Entstehung
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790
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79 °

III. Th eil. X. Capitei.

sches Fluidum, oder als die für unser Auge erkenn-bare Darstellung einer Bewegung denken, welchezugleich für die räumlichen Verhältnisse durchExpansion, für die qualitativen Beziehun-gen durch Homogeneität (als Gegensatz körper-licher Verschiedenartigkeit überhaupt) oder Aufhebungqualitativer Differenz, und für die organisch-gei-stigen Verhältnisse durch Steigerung individuel-ler Kraft und Freiheit bezeichnet ist, oder ob wirnoch andere Vorstellungen (S. 753 ff.) damit verbinden;in allen Fällen müssen wir zugestehen, dafs die ge-rade Linie des Lichtes vollkommen mit der des ru-henden Pendels übereinkotnmt, nur mit dem Unter-schiede, dafs dem Pendel diese Richtung durch An-ziehung von aussen, dem Lichte aber durch die Na-tur seiner eigenen Kraft gegeben ist. Solange alsodem geradlinigten Lichte kein Hindernifs erwächst,wird es sich unverändert fortpflanzen; im Gegentheilnach aufgehobenen Hindernisse, mit beschleunigterBewegung seine erste Richtungslinie überschreiten.Gelangt daher ein Lichtstral in der durchsichtigenwirklichen ebenen Oberfläche eines Spiegels an, sowird er als senkrecht einfaliend, d. i. in seinergiöfsten Wirksamkeit gegebener Stral, auch den gröfs-ten, kein Ausweichen nach den Seiten zu gestattenden'Widerstand finden , der ihn nöthigt vermöge seinerElasticität in sich selbst zurück zuwirken. Das Hin-dernifs seiner weiteren Fortpflanzung war aber zürnTheil schon in der wahren Oberfläche gegeben, undwächst je weiter er diese durchdringt; er wird dahersenkrecht reflectirt, scheinbar ohne den Spiegel selbstzu berühren, d. h. ehe er zur scheinbaren Oberflächedesselben gelangt. Schief auffallende Slrulen, finden