Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
789
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die Massentlieile ein mehr oder minder reines Conii-nuimi bilden) durchsichtig; eben so mit Oel getränktesPapier, der Pyrophnn, der Hydrophan etc. Flüssigkeitenwerden undurchsichtig, wenn sie mehr oder wenigerin gesonderte Flächen oder in nebeneinander liegendeSphäroiden, durch Schütteln etc. umgewandelt wer-dm; z. B. perlender Weingeist, Eiweifsschaum, Was-serschaum an Meeresküsten etc. Nach Bougtjer wirdreinstes Seewasser bei einer Dicke von 679 Par. Fnfsundurchsichtig, und die reinste Luft, wenn sie überallso dicht wäre, wie in der Erdnähe, würde bei einerHöhe von 518585 Toisen alle Durchsichtigkeit verlieren.Ein Stück Glas ist, durch den Bruch gesehen, sehrundurchsichtig; eben so auch sehr grosse Glasmassen,wenn sie auf gewöhnliche Weise durchsehen werden.Die äussersten Schichten oder Theilchen auch der un-durchsichtigsten Körper besitzen dem zufolge einen ge-wissen Grad von Durchsichtigkeit, der in dein Maaseerhöht wird, als durch Glätte oder Politur, die Continui-tät dieser Grenzschichtchen wächst. Bei den Metallenund Metalloiden ist' der Durchmesser dieser Grenz-schichtchen, iin Vergleich mit dem der übrigen Körperausserordentlich geringe, sie sind daher auch noch immöglichst zertheilten und selbst im geflossenen Zu-stande ziemlich undurchsichtig. Die spiegelnden Kör-per sind also mehr oder weniger dunkele, mit einemdurchsichtigen Uebcrzuge versehene Massen, und bie-ten daher zwei verschiedene Oberflächen dar; eine(mit blossem Auge sichtbare, d. i. als dunkeier Kör-per von der erhellten Umgebung unterscheidungsfä-hige) sch ein bare, und eine (etwa durch Mikros-cope erkennbare) wirkliche. Es ist hier gleich,gültig, ob wir uns das Licht als ein bewegtes elasti-