Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
788
Einzelbild herunterladen
 

III. Theii. X. Capitel.

-üö

der hatop Irischen Bilder wegen der Gestaltdes Spiegels nennt. 1 adurch dafs man den Spie-gel nur wenige Grade fassen läfst, oder seinen Randverdeckt (Blendung) begegnet man dieser Undeut-lichkeit mehr oder weniger. Bei parabolischen Hohl-spiegeln fällt sie von selbst weg; vergl. oben.— Alledurchsichtige tropfbare oder feste Körper spiegeln,wenn sie Hintergrund haben, oder wenn sie nur zumTheii, und unvollkommen durchleuchtet sind.

5) Diese leztere Bemerkung, dafs jeder durchsich-tige Körper unter gewissen Umständen das Licht zureflectifen vermöge, führt uns zu einer dein jetzi-gen Zustande unserer Erfahrungen entsprechenden Er-klärung der Zuriickstralung selbst. Dabei müssen wirzuförderst bemerken, dafs die Durchsichtigkeit(Durchleuchtungsfähigkeit) der Körper in dem Maasezu nimmt, als die Massenanhäufung und die Cohä-renz abnimmt; dafs es weder einen absoluL durchsich-tigen (d. i, Dicht leitenden), noch einen absolut un-durchsichtigen (Licht isolirenden) Körper gebe;und dafs die Durchsichtigkeit mit der Continuität derKlasse im geraden Verhältnisse stehe Es sind dieseSätze aus den Erfahrungen über die Durchsichtigkeitabgeleitet, von denen wir hier nur einige anführenwollen. Höchst ausgedehntes Blattgold erscheint vorsAuge gehalten als ein unvollkommen durchsichtigesMedium, von rütlilicher Farbe. Ritter sah eine sog.Bleivegetation, die, ohngefähr drei Gran wiegend,eine Glasröhre von 28 Zoll Länge und beträchtlicherWeite füllte, und in dieser' ausserordentlichen Diin-nigkeit der einzelnen Blätter, das Gesehen werdenhinten liegender Gegenstände nicht hinderte. Metuli-gläser, Wachs etc. sind im flüssigen Zustande (wo also