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2 (1810)
Entstehung
Seite
769
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Von dem Lichte.

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über die Grösse des Gegenstandes nicht unmittelbarvon der Grösse des Bildes bestimmt wird.

7) Um zu sehen richten wir stets beide Augen-axsen nach dem einen Gegenstände, und empfin-den so, beim Zusammentreffen der Augen,axsen in beiden Augen ein und dasselbeBild, an ein und derselben Stelle, welches erklärtwarum wir mit zwei Augen die Gegenstände nichtdoppelt sondern nur einfach sehen. Das Dop-pelt sehe 11 tritt jedoch sehr leicht ein, wenn wirdie Augen seitwärts oder auf und niederwärts ver-schieben. Richtet man^beim Sehen beide Augenaxsennicht genau auf den Gegenstand, so schielt man.Uebrigens läfst sich auch schon aus dem Winkel den.beide Augenaxsen mit einander machen, einigermaa-sen auf die Entfernung des Gegenstandes schliessen..Häufig schliessen wir auf die Entfernung einesKörpers vom Auge, aus seiner scheinbarenGrösse, wenn uns seine wahre bekannt ist; oderauch aus der Stärke seiner Erleuchtung undvorzüglich aus der Deutlichkeit seiner einzelnenTheile. Erscheinen uns Flächen eines Körpers ver-schiedentlich beleuchtet, während andere mehr be-schattet sind, so schliessen wir daraus, dafs die sämnit-lichen Flächen nicht in einer Ebene, sondern un-ter grösseren und kleineren Winkeln von einanderabweichend liegen. Benutzung dieser und der obigenSchlüsse in der Malerei. Optische Auamor-phosen (in ungewöhnlicher Stellung anzuschauendeZeichnungen). Scheinbares Zusammenlaufen vonzwei parallelen Baumreihen. ZusammenhängendesAnsehen fern entlegener Wälder, Kornfelder etc.Scheinbare Grösse des aufgehenden und des schon

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