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2 (1810)
Entstehung
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Von dem Lichte.

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also nicht blofs den augenblicklichen Eindruck derangekommenen Stralen, sondern zugleich die Rich-tung und Folge in welcher die Stralentheilchen ausser

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unserem Auge existiren, woraus sich schon ergiebt,dafs das Licht nicht etwas isolirtes, nicht eine discreteSubstanz, sondern nur allgemeiner Ausdruck des-jenigen geistigeren Verhältnisses der Aussendinge seynkann, welches in der Erregbarkeit und Empfinduiigs-fähigkeit unseres Augennerven individuell darge-stellt ist; und Bewegung ist wie bei jeder Verän-derung auch bei jenem allgem. Ausdrucke, bei demLichte nothwendige Bedingung.

2) Dorthin wo die (vom Auge mit Bewufstseynaufgefalsten) Lichtstralen der sichtbaren Gegenständerückwärts verfolgt in einem Iuncte zusammen zulaufen scheinen, setzen wir den Gegenstand selbst;die Folge wird aber zeigen, dafs die Lichtstralen desGegenstandes (durch Zurückstralung von ebenenund erhaben gekrümmten Spiegeln, und durch Bre-chung), ohne sich in einer anderen Stelle zu verei-nigen, so ins Auge gelangen können, als ob sie auseiner von der Lage des Gegenstandes verschiedenen

anderen Stelle kämen, und dann entsteht ein schein-

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bares (oder geometrisches) Bild des Gegenstan-des. Werden hingegen (durch Zurückstralung vonHohlspiegeln oder durch Brechung in convexen Glä-sern) die von der Oberfläche des Gegenstandes ausge-henden Stralen wirklich, ehe sie ins Auge gelan-gen, in einer von der Lage des Gegenstandes ver-schiedenen Stelle vereinigt, so entsteht dadurch einwirkliches (oder physisches) Bild des Gegen-standes. Aus beiderlei Veränderungen der Ordnungund des Verhältnisses der Lichtstralen eines Gegen-