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III. Theil. X. Capitel.
Schwingungen (Opera Vol. III. 46.), Isaak Vossids^dtj Hamei, u. a. betrachteten das Licht als eine Qua-lität der Körper, Leonhard Edier (nova tlieoria lu-cis et colorum; in s. Opusc. varii argumenti. Bero-lin. 1746.) hingegen, trat mit der Annahme desAethers als einer flüssigen überall verbreitetenMaterie (welche durch leuchtende Körper in zit-ternde Bewegung gesetzt wird, und so dasLichtphänomen gewährt) den frühem Hypothesen ei-nes Descartes , Huygens und Hookk in seinemsogen. Vibrationssysteme bei, nachdem er Neu-tons Emanationssystem mit vielem Scharfsinne bestrit-ten hatte; vergl. Memoires de l’acad. de Prusse 1752.p. 271 etc. Lettres ä une princesse d’Allemagne. M i e -tau u, Leipz. I. Livr. 17—31. Nach E. sind leuch-tende Körper solche, welche durch eigene Kraftin Schwingung gerathen und diese Bewegung demAether mittheilen; dunkele Körper hingegen jSolche,welche zwar (der ursprünglichen Schwingung un-fähig nur) von dem zitternden Aether geschlagen wer-den, diese Schläge jedoch wiederum von ihrer Ober-fläche aus zurückgeben ( spiegeln ) , während durch-sichtige Körper, die Schläge theils in der empfangenenRichtung, theils mehr oder minder modificirt durchihre ganze Masse fortsetzen. Ein Lichtstral ist nachdieser Hypothese eine geradlinigte Reihe von Schlä-gen (pulsus) gegen die Aethertheilchen und Farbe,der Unterschied der verschiedenen Geschwindigkeitdieser aufeinander folgenden Schläge. — Entfernt ähn-lich dieser Hypothese ist die alte Meinung, dafs dasLicht nicht von der Sonne komme, sondern dafs sichein Aether-artiges Wesen vor Sonnenauf- und nachSonnenuntergang in der Luft verbreite, welches von
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