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2 (1810)
Entstehung
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749
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Von dem Lichte.

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Licht ins Auge, sondern von dem Auge zu den Ge-genständen gelange, und im Momente der Berirhungdurch eine besondere Art von Rückwirkung die Em-pfindung des Sehens gebe. Aristoteles (de anima)meint, dafs das Licht das ursprünglich Durchsich-tige sey, welches durch die Farbe der Dinge in Be-wegung gesetzt werde, und nun den fühlendenGesichtssinn bewege. Das Licht sey kein Feuer, keinKörper, kein materieller Ausllui's, sondern nur Ge-genwart eines solchen Mittels im DurchsichtigenHierüber, so wie über neuere Ansichten vergl. Priest-leis Geschichte der Optik; übers, v. Klügel S. 114.ff. Aristoteles Durchsichtige kehrt gewissermassenin Eulers Aether wieder.

6) Nicht weniger verschieden waren von jeher dieMeinungen über das Wesen des Lichtes, die haupt-sächlich darin abweichen, dafs der eine Theil dasLicht als etwas Immaterielles, als eine nur unter ge-wissen Verhältnissen eintretende (der Schwere zumTheil entgegengesetzte) Beschaffenheit betrachtet, wäh-rend der andere Theil sich berechtigt hält, als letz-ten Grund aller Lichtphänomene eine elastisch - flüs-sige und unwägbare Materie (den Lichtstoff, vergl. S.598) anzunehmen, welche einige für einfach undursprünglich homogen, andere für (in Far-ben) zersetzbar halten. Zur ersteren Meinung ge-hören Bacons propagines spirituales (ejusd. de aug-mentis scientiar. p. 119. u. 810. in der Frankfurterlat. Ausgabe v. 1655. Fo'l, ); und gewissermassen auch.Decartes Kügelchen, deren durch den Druck einesleuchtenden Körpers bewirkte Bewegung das Lichthervorbringe. (Pricip. philos. p. III. p. 55.) NachHuvgens besteht diese Bewegung in wellenförmigen