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2 (1810)
Entstehung
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Von dem Lichte.

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centrisch lamellös. Bei den Schalthieren hält manz. B. bei den Austern die zwei Flecke des grossemSeitenhorns, bei der Landschnecke den schwarzenPunct an der Spitze der Fühlfäden für Gesichtsor-gane.

3) Nicht immer bedarf es ausser dem Auge gegebe-nes Licht, um das Auge zum Sehen zu bringen. Hie-her gehört die Lichterscheinung, welche bei starkemStosse gegen das Auge, bei heftigem Niesen, beimhypochondrischen Schwindel, beim Reiben der Au-genlieder einzutreten pflegt; so wie auch das galvani-sche Leuchten im Auge; vergl. S. 510. Lich.tenberg(dessen Magaz. II. 3. S. 155) bemerkte einst desNachts bei heftigem Schreck, ein einige Secunden an-anhaltendes Leuchten, welches die ganze Umgebungdeutlich unterscheiden liefs; etwas ähnliches bemerkteeiner meiner ehemaligen Zuhörer, Herr Dr. Eisen-3.ohr, jetzt Arzt in Russischen Diensten; vergl. m.Grundr. d. Chemie. I. S. 183. Ueber den Nerven-zustand der Sonnambälen, und mehrerer zur Nacht-zeit sehenden Thiere, beiläufig mündlich.

4) Zur Erklärung des Sehens sind von jeher sehrverschiedene Hypothesen aufgestellt worden; abgese-hen davon, ob man einen eigenen Lichtstoff (S.598) statuirt, oder die Lichtphänomene für besondereZustände der Körper hält, scheint doch aus allenBeob. hervorzugehen, dafs 'das sehende Auge in denZustand des (graduell sehr verschiedenen) Selbstleuch-tens versetzt wird, und dafs dieser Zustand auf denSehnerven erregend fortvvirkt. Vergl. Kästner in denStudien herausgeg. von Daub u. Creuzer. II. 74.ff. u. s. Grundr. d. Chem. I. 178184- Ob sich dieseErregung zunächst auf Erzeugung eines blofs electn-