III. Theil. X. Capitel.
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Gestaltung des Thiers auf vielfache Anlage zur Au-genbildung hinaus. Man bemerkt bei ihnen zweier-lei Arten von Augen: zusammengesetzte (Ocuiipolvedrici, compositi, majores, unbeweglich an beidenSeiten des Kopfes liegend) und einfache (oder Ne-benaugen Ocuii simplices, minores, Ocelli, Stem-xnata, gewöhnlich drei auf der Stirn in einem Drei-eck stehende kleine, dnrchsichtige, von einem Randeumgebene Puncte). Den Augen fehlen die Bedeckun-gen, und die Hornhaut der ersteren Art, ist sehrhart, nach Innen mit Pigment überzogen und be-steht aus zahllosen (Sechsecken) in der Mitte erha-benen Flecken, die man als eben so viele Hornhäutebetrachten kann; deren Anzahl und Figur bei denverschiedenen Arten der Insecten sehr abvveicht. Z. B.auf dem Auge jeder Seite beträgt die Anzahl bei derAmeise 50, bei der Stubenfliege 4000, beim Seiden-spinner (Phalaena Bornbyx mori) 6000, bei den Li-bellen 12544, bei den Tagfaltern 17555 und bei denBlumenkäfern 25088. Bei den Tagfliegen stehen dieNeben äugen an den Fühlhörnern, bei anderen aufder Schulter. Larven und Puppen haben nur Neben-augen; einigen Käferarten fehlen sie ganz. Die zu-sammengesetzten Augen dienen den Insecten zum Se-hen entfernter, die einfachen zum Sehen naher Ge-genstände. — Bei den Polypen und Eingeweid--wiirmern findet man keine, bei den Molluskenhingegen und vorzüglich bei den Dintenfischen voll-kommene Augen, Die Iris ist sehr grofs, und miteinem mondförmigen Deckel zur Bedeckung des obe-ren Randes der Krystalllinse versehen, der vorzüglichbei der Seekatze (Sepia ioligo) deutlich ist. Die Kry.stalllinse ist äusserlich weich, innerlich hart und con-
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