Von dem Lichte.
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fedoch nur beim Chamäleon am Augapfel befestigt,chagrinartig und vor der Pupille durch eine hori-zontale Spalte getheilt ist. Die meisten Amphibien(vorzüglich das genannte) können ihre Augen ohneAugenmuskeln, blofs durch Zusammenziehung derAugendecke nach verschiedenen Richtungen bewegen.Nur wenige Amphibien lieben das Tageslicht sehr,z. B.. die grüne Eidexse und der grüne Wasserfrosch ;der Laubfrosch hingegen nur das Lampenlicht. —Die Augen der Fische sind meist nakt; nur bei denWeich- und Schleimfischen mit einer knorpelartigen(Blinz-) Haut versehen. Ausser den gewöhnlichenHäuten haben sie noch die Gefäfshaut und dieRuyschische Membran. Die Hornhaut ist ge-theilt; die Aderhaut silberfarbig und häufig mit derGlashaut verwachsen. Die Netzhaut ist mit Schleimüberzogen. Aus dem Sehnerven kommt eine Arteriemit zwei Aesten, von denen der eine sich auf derharten Fläche des Glaskörpers vertheilt, der andereum die Netzhaut herum, zu einem dem schwarzenFächer der Vögel ähnlichem Organe (die Campanulagen.) geht. Die Kry stall linse ist kuglich und ihrscliuppicher Kern ist äusserst hart. Die Ciliar kör-per fehlen. Nur bei den Knorpelfischen (die hie-rin den vorhin aufgeführten Thieren ähneln) durch-kreuzen sich die Sehnerven. Die Augen der Fischesind nach allen Seiten drehbar; sie sehen genau undschnell. Sie liegen gewöhnlich in der Mitte des Kopfssehr tief in ihren Augenhöhlen; beim Drachenbarsenstehen sie hervor; beim Pfaffenfisch liegen sie imScheitel; bei den Seebrassen und Barsen oben an derSeite des Kopfes, und bei den Schollen nur auf einerSeite. — Bei den Insecten geht gleichsam die ganze