III. Theil. IX. Capitel.
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meter, d. i. ein einfaches mit einer oder mehrerenSaiten (Monochord, Dichord, Telrachord etc.) bezo-genes Instrument; wo die I. äugen durch verschieb-bare Stege gegeben , und durch parallel mit den Saitenangebrachten Längenscalen, so wie die Dickendurch Micrometer (Lüdicke’s Micrometer zur Mes-sung der Durchmesser dünner Saiten, in GilbertsAm. I. 157.) und die Spannungen durch Gewichtegemessen werden. Durch ähnliche Versuche hat manauch das Verhältnii’s der Schwingungszahlen der ver-schiedenen Töne d. i. die Temperatur (Tempera-menUun) ausgemittelt. Ungleichschwebende Kirn-BERGERSche und gleichschwebende oder mathemati-sche Temperatur: Unterschied derselben. Kirnbek-gers Kunst des reinen Satzes in der Musik. Berlin1771. 4.
4) Machen zwei Saiten in gleichen Zeiten igleich-viel Schwingungen, so haben sie den Einklang;macht hingegen die eine Saite noch einmal sovielSchwingungen als die andere, so giebt sie die Ober-octave des Grundtons (Tonica) der anderen Sai-te; ein Fall der z. B. eintritt, wenn die Saite beiübrigens gleichen Umständen halb so lang ist, als dieandere. Hat die kürzere ■§ der Tange der anderenSaite (macht sie also ih derselben Zeit 5 Schwingungen,in welcher diese andere 2 macht), so giebt sie dieQuinte des Grunchons (Dominante)- der längerenan. Hat sie der Länge, so giebt sie die Quarte desGrundions (Unter domin ante) jener Saite. Diegrosse Terze wird an der kürzeren Saite angegeben,wenn ihre Länge 4 ; die kleine Terze wenn sie \;die grosse Sexte, wenn sie |; die kleine Sex-te, wenn sie ; die Obrrduurlecitne, oder die