Von dem Schalle.
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diese durch Berechnung ausmitteln. Der Ton ist umso höher, je grösser jene Geschwindigkeit ist, undumgekehrt um so tiefer, je geringer sie ist. Vergl.S. 724. Sind zwei Saiten nur rücksichtlich der Längeverschieden, so verhält sich ihre Schwingungsanzahl(in gleichen Zeiten) umgekehrt wie ihre Längen;sind sie es nur rücksichtlich der Dicke, so verhältsich ihre Schwingungsanzahl umgekehrt wie ihreDurchmesser, und sind zu’ei Saiten mit ungleicherStärke (durch ungleiche Gewichte) gespannt, rück-sichtlich der Länge und Dicke a'ber gleich, so verhältsich die Anzahl ihrer Schwingungen (mithin ihreTonhöhe) wie die Quadratwurzeln der spannendenKräfte oder Gewichte. Bezeichnen wir also die An-zahl der Sihwingungen oder die Tonhöhe (der qualLtativ gleichartigen) Saiten mit N, n, die spannendenKräfte oder Gewichte durch P, p, die Längen durchL, 1 , und die Durchmesser durch D, d, so ist N : n
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Bei einerlei 1 o n gi t u t in al e n
Schwingungsart, verhalten sich die Töne mehrereraus einerlei Materie bestehenden Stäbe umgekehrtwie die Längen. Auf die Dicke eines Stabes kommtgar nichts an, aber wohl auf die Verschiedenheit derMaterie; C-hlaeni a. a. O. §. 95. Alle feste Körpergeben bei dieser Schwingungsart unter übrigens gleichenUmständen weit höhere Töne, als gleich lange Luft-säulen z. B. einer Pfeiffe. Bei gleichartigen und gleich-förmigen Scheiben, verhalten sich die Töne umge-
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5) Zur Ausmittelung obiger Tonverhältnisse schwin-gonder Saiten, dient ein Sonometer oder To 110-
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