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111. Tlteil. IX. Capitel.
II arm o ni ca; die erhalten wird, indem man in ei-nem entmündigen Gefässe Wassersioffgas entbindet,das zur Mündung herausströmende Gas in atmosphä-rischer oder Lebensluft anziindet, und über diesekleine und ruhige Flamme, eine oben offene oderverschlossene, gläserne oder metallene, nicht allzu-weite Röhre hält, so dafs die Flamme sich etwas in-nerhalb der Röhre befindet. Durch das Verbrennet!des Wasserstoffgases zu Wasser (S. 655) .entsteht fort-während ein leerer Raum, den die umgebende Lufthinzuströme.ud hinwiederum erfüllt, diese Strömungvereint mit der des verbrennenden Wasserstoffgasesaus dem Gefässe, erregt in der obern Luftsäule derRöhre Longitudinalschwingungen, die sich dem un-ter der Röhrenöffnung gehaltenen Finger durchs Ge-fühl und dein Ohre durch heulende, öfters beschwer-lich fallende Töne verrathen. AVäbvend des Klangesspitzt sich die Flamme zu. Vergl. m Luc in des-sen neuen Ideen über die Meteorologie I. §. 200.der dieses Phänomen zuerst erwähnte; ferner Gött-lings Taschenbuch für Scheidekünstler und Apothe-ker. 1795. S. 16. Scherer in Grens neuen Journ.d. Plays. II. 4. S. 509. Chladki a. a. O. S. 91—95u, S. 673 dies. Grundr. — Leber von KempeleksSprachmaschine, über das menschliche Stimmorgan;mündlich.
2) Bei Bestimmung der Tonhöhe einer Tran-versalschwingungen machender Saite, kommt vorzüg-lich die Länge, Dicke und Spannung derselbenin Betracht; sind diese bekannt, so iäfst sich darausauf die jedesmalige Geschwindigkeit in der Nachein-antlerfolge der zum Tone gehörigen Schwingungen,d. i. auf die jedesmalige Tonhöhe schliessen, und