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2 (1810)
Entstehung
Seite
733
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Von dem Schalle. 700

E) Von den Tonen.

§ >4't-

In jedem Klange empfinden wir ein gewissesGepräge von Oiduung und Harmonie, welchesdie einzelnen dm Klang hervorbringenden Schwin-gungen vereint als S c b a I 1 g an z e s wahrnehmenlälVt, und Tun (_ so v> ie die Vn .-chiedenheit des-selben : H ö h e und T i ei e) genannt wird. Vergt.S. 72.4 u. 7-6. Den Unterschied eines Tones vondem andern, oder die Verschiedenheit der in ei-nerlei Zeit erfolgenden Zahlen der Schwingungen,nennt inan ein Intervall oder Tonverii ä 1111 i fs.

1 ) Zur Entwickelung der verschiedenen hörbarenTöne von vorzüglicher Reinheit und Vollendung,ist die menschliche Summe am geschicktesten;und die musikalischen Instrumente stehen ihrhierin nach. Bei den iezteren , sofern es Blasinstru-mente sind, ist es die I.uft, welche tönt. Etwasdenen auf solche Weise der Luft entlockten articulir-ten Tönen Sehnliches, bemerkt man hin und wiederauch an der freien bewegten Luft. Hieher gehört dievon mehreren Reisenden bestätigte Luftmusik oderTeufelsstirmne auf Ceylon und in benachbarten Län-dern, die in stillen heileren Nächten vor WiUerun.es-ändemng einzutreten pflegt, und die meiste Sehn-lichkeit mit der tiefen klagenden Menscheustirnmehaben soll. Zum 1 heil' gehört hieher auch das ge-wöhnliche Heulen des Windes. Dem Klangeder Blasinstrumente rücksichtlich seiner Entstehungähnlich, ist auch derjenige der sogen, chemischen