Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
731
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Von dem Schalle.

7.11

hen, in 1600 Quadrate eingetheilt, und nun entwe-der selbst bestreut zur Schwingung gebracht, oder eswird die mit der Klangfigur versehene Glastafel überdie eingetheilte Metalltafel gelegt. Durch mehrereVers, mit dergleichen Scheiben, gelangte O. zu demwichtigen Resultate: dafs die Klangfiguren in Fig.

19, 20, 21 und alle ähnlichen nicht (wie man nachChi.adni bisher glaubte) aus geraden, durch-schneidenden Linien, sondern aus Hyperbelnentstehen , die sich begegnen; und dafs die scheinba-ren Winkel ebenfalls Uyperben sind, welche entge-gengesetzte Scheitelpuncte haben, a. a. O. S. 226u. 253.

4) Wäre eine Scheibe darstellbar die vollkom-men elastisch und zugleich so biegsam ist, dafsgar kein Widerstand da wäre, so würden Staubliniendarauf mit den absolut ruhenden zusammenfallen undmithin Dreiecke bilden. In der Wirklichkeit sindaber nur Annäherungen dieses denkbaren Falles mög-lich; und die Hyperbel ist der gewöhnlich hervor-zubringende Kegelschnitt. Es könnte dieser Schnittaber eben so gut mit der entgegengesetzten Seite desKegel parallel gehen üfid dadurch eine Parabel bil-den, oder die Axse perpendikulär oder schräg durch-schneiden und so einen Kreis oder eine Ellipsebilden; Fälle die wahrscheinlich auf sehr grossenScheiben eintrelen, und so die Möglichkeit gewährenalle Kegelschnitte in verschiedener Entfernung vomMittelpuncte dargestellt zu finden, a. a. O. S. 235.Durch wiederholte Striche (mit dem Violinbogen)rücken die Scheitelpuncte der Flyperbeln in den un-ter N 3 angegebenen Fällen immer näher, jedoclrohne das völlige Verschwinden der Bögen zuzulas-