Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
730
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es aber , zu glauben jeder bestimmte Ton habe seineihm entsprechende Figur. Eisenfeile verdientnach Oehsteds Beob. (Geiilens Journ. a. a. O.)den Vorzug vor Sand, so wie Metallscheiben vorGlasscheiben zu genauen Versuchen. Die Matall-scheiben tönen länger nach, und geben die Figu-ren auch dann, wenn man den Sand etc. erst aufdie bereits tönende Scheibe streut, womit meineeigenen Beob. übereinstimmen. Ueber die Benutzungdes Wassers und Lycopodiums zu diesen Versuchen,vergl. S. 698 dies. Grundr.

ei Taf. III. Fig. 20, 21, 22. 23 und 24 stellen nochfünf der merkwürdigsten Klangfiguren vor. Fig. 2awird erhalten, wenn man die kreisrunde Scheibeetwa 30 Grad von der gedämpften Stelle des Randesstreicht. Fig. 21, wenn man die Quadrat scheib ein a oder b hält und in c oder d streicht; Fie. 22wenn dieselbe Scheibe an einer der Ecken in eoder f anstrejcht; Fig 25, wenn man eine ellipti-sche Scheibe in der Mitte g auf den Kork andrückt,die beiden Randpuncte i und k dämpft, und in rstreicht; Fig. 24, wenn die kreisrunde Scheibe in mgehalten und in 1 angestrichen wird. Darstellung die-ser und mehrerer anderer Klangfiguren, durch Ver-suche mit kreisrunden, elliptischen, und Rectangel-scheiben von verschiedener Art, von Glas, Metallund Holz.

3) Zur genauen Ausmessung der Klangfiguren, bs-dieut man sich nach Oersted (a. a. O. ) vortheil-haft quadratische Messingscheiben, die fast eine Li-nie dick sind, nnd deren Seitenlinie 4 Zoll beträgt,Die Oberfläche einer solchen Scheibe wird zu demEnde durch Linien, die mit den Seiten parallel ge-