Von dem Schalle.
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edeichdicken, reinem, blasenlosen Fensterglase,die an den Rändern gehörig abgeschliffen ist,und ohngefähr 3 — i 2 Zoll im Durchmesser hat;man bestreut sie mittelst eines kleinen Siebesmit feinkörnigem Sande (Marmor, Eisen feileoder Lycopodiuum), legt sie in ihrem Mit-telpuncte. auf einen etwas zugespitzten Kork,drückt sie oberhalb mit dem Finger an den Korkan, unterstützt sie ausserdem noch am Rande(Taf. III. Fig. 19) in a, oder b, oder c, oder d,und streicht nun den Rand 46 Grad von der be-rührten Stelle, also in e, oder li, oder in f, oderin f g, rechtwinklicht mit einem mit Coloplio-nium bestrichenen Violinbogen. Der Sand wirdvon allen schwingenden Stellen (welche die Ge-stalt krummer Flächen erhalten) der klingendenScheibe, in die Höhe geworfen ; nur auf denSchwingungsknoten bleibt er liegen, bezeichnetdadurch die Reihe der zusammenhängenden
L.
Schwin^unesknoten, und bildet so die in Fisr.19 gezeichnete Klangfigur; die sich ändert;wie die Gestalt der Scheibe (ob sie rund oderviereckigt etc. ist), die Dnterstützungspnncte unddie ursprünglichen Bewegungssteilen abgeändertAverden.
1) Vergl. Chladni a. a. O. §. 102. ff. Jede aufeiner Scheibe hervorzubringende Klangfigur, steht mitden anderen auf derselben Scheibe zu erzeugendenFigur in einem bestimmten Tonverhältnisse: irrig ist