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III. Tiieil. IX. Capitel.
thung (vergl. Chladni’s Acustik §. 22Ö. u. 11 er-holds Beob. in Reils Archiv III. 1Ö6. ) bestätigt, suwürde man dadurch ein Mittel haben , die Fortpflan-zungsgeschwindigkeit des Schalles durch feste Kör-per zu bestimmen. Tn derselben Zeit, in welcheder gegebene feste Körper frei schwingend eine Lon-gitudinalschwingung macht, würde er aucli denSchall in sich fortsetzen ; und diesem nach würdesich der Schall z. B. durch Kupfer fast 12 mal ge-geschwinder verbreiten als durch die Luft. Vergl. S.705 — 707 dies. Grundr. — EinOufs des Schalles aufden Barometerstand. Englefield in Gilberts Ann.XIV. 214.
8) Rücksichtlich der Zahl der Schwingungskno-ten einer gespannten klingenden, in irgend einemPuncte (z. B. durchs Steg) unterstützten Saite, ist zubemerken, dafs wenn sich der kleinere (durchStreichen etc. zuerst in Schwingung gebrachte) Sai-tentheil zu dem grösseren verhält, wie 1:3,zwei Schwingungsknoten hervorgebracht werden; ver-hält er sich wie 1 : 4 so erscheinen drei, wie 1 : 5,vier Schwingungsknoten etc.
5. 140.
XXXXIV. Versuch. Zur Nach Weisung derSclrwingungslaioten an klingenden Flächen,die irgendwo unterstützt sind, z. B. an Blechen,Glas- oder Metallscheiben etc., bedient man sichentweder des S. 6yfi angegeben Stativs, oder inErmangelung desselben folgendes Verfahrens :man nimmt z. B. eine kreisrunde Scheibe von