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2 (1810)
Entstehung
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726
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III. Th eil. IX. Capitei.

den Saiten) oder nur an einem Ende (Stäbe),oder durch Aufhängen (Glocken, R.inge)schwebend gehalten werden; ist für die Art des Klan-ges nichts weniger als gleichgültig. Die gröl'steVerschiedenheit der schwingenden Bewegungen zeigtsich in ihrer Richtung, die entweder quer, läng-licht oder drehend seyn kann; wornach sich dannauch die Richtung der jedesmaligen Anregung derSchwingungen richten mufs.

5) Die Transversalschwingungen bestehenaus Bebungen des klingenden Körpers (oder jedes sei-ner Theile) seitwärts der Axse (in deren Rich-tung die Schwingungsknoten liegen), vor und hinterjedem Schwingungsknoten nach abwechselnden Rich-tungen, vergl. Tab. III. Fig. 14, «i; so dafs die Durch-messer der Schwingungen mit der Axse einen rechtenWinkel machen. Ilieher gehören die Schwingungender Saiten, Membranen, und die der meisten festenKörper. Die Longitudinalschwingungenerfolgen in abwechselnden Zusammenziehungen undAusdehnungen des klingenden Körpers oder seiner ali-quoten Theile, nach der Richtung der Länge;so dafs diese sich abwechselnd gegen einen Schwin-gungsknoten stemmen, und von demselben entfernen.Zum Tbeil sind auch Saiten und andere nach einergeraden Richtung ausgedehnte Körper dieser Schwin-gungsart fähig; vorzüglich findet sie aber Statt, ander in einer Piühre eingeschlossenen Luft,z. B. bei allen Arten von Blasinstrumenten. Beiden drehenden Schwingungen (die Chladninur an Stäben bemerkte) bewegen sich die aliquotenTheile des Staben abwechselnd rechts und links ineiner schraubenförmigen Richtung, so als ob sie sich