auch die Schwingungen, mithin um so höherdie Töne; vergl. 14b. Das was bei jedem Klangeausser der bestimmten Höhe oder Tiefe, und derbestimmten Schwäche oder Stärke noch als Modilica-tion desselben erscheint, und im Französischen durchtimbre bezeichnet wird, hängt theils (wie schon be-merkt a. a. O.) von der eigenthümlichen Qualität desklingenden und zugleich fortpflanzenden Körpers unddes fortpflanzenden Mediums ab , theils rührt es vonbeigemiscliten Geräusche her, wovon der Grund eben,falls sowohl im klingenden Körper, als auch in demdas Klingen hervorrufenden reibenden oder stossen-den Körper zu suchen ist. Chi.ahn 1 §. 44. Kicher'gehören die sogen, harttönnenden Instrumente, z. B.die meisten Metallinstrumente, vorzüglich dieTrompete, das Clavier, die Geige u. in. ähnliche,im Vergleich mit der Flöte, CJariueLte etc. überlumptvorzüglich mit li ö 1 z er n en Blasinstrumenten. Vergl.Kessler: Uebcr die Natur der Sinne. Jena u. Leip-zig 1805. 8. S. 192 — 197.
4) Auf die Art des Schalles oder Klanges habenüberhaupt verschiedene Verhältnisse Einhufs. Obrücksichtlich der Gestalt, und zwar in Betreifder Dimensionen, die klingenden Körper derLänge nach, oder als Fläche, oder in der Dicke(z. B. bei den Saiten— dünnen Blechen, Schei-ben und Trommelfellen — Glocken, Stäben,Ringen) vorzüglich ausgedehnt sind, ob in Betreffder Richtung die Hauptdimensiouen gerade Li-nien (wie bei den Saiten, Scheiben etc.) oderkrumme Linien (Glocken etc.) bilden; obrücksichtlich, der Befestigung, zur nöLhigenSpannung die Körper an beiden Enden (wie bei