Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
724
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III, 'I heil. JX. Ctipitel,

gung mit den Hauptschwingimgon ( uichL blofs durchSaiten sondern durch alle klingende Körper) wahr-scheinlich das Entstehen eines Klanges (der sich über-haupt vom Geräusolle durch die Gleichartigkeitund Bestimmbarkeit der Schwingungen unterscheidet)erst möglich wird. Bestreut man einen in seinenEndpuncten unterstiizt liegenden, ziemlich dicken Me-talldrath (oder Pfeiffenstyl) mit Bärlappsaamen, undschlägt dann geschwind aber nicht zu heftig hlaran,so bilden sich eine Menge kleiner Stauberhöhun-gen, die so beschaffen sind, dafs man die Abwech-selungen der mehr und weniger bewegte nTh eile darin bemerken kann. Indem sich nämlichder dem einem Draththeile versetzte Stofs, nicht zugleicher Zeit sondern in einer gewissen Folge denübrigen Tlieilen mitzutheilen vermag, so folgt dafsman den Theil der den Stoff empfangen, als unter-stützt von den umgebenden Tlieilen betrachten rriufs,und dafs mithin eben soviele Schwingungsknoten her-vorgebracht werden, als die ganze Saite von solchenschwingenden J heilen enthält. Üersteds Vers, überdie Klangfiguren: m Gehlens Journ. f. Clic-m. Pliys.u. Mineralogie. VIII. 2+t. An klingenden Scheibenkann man ebenfalls etwas der Art bemerken, wennman mit ihnen auf die S. Gg8 dies. Grundr. beschrie-bene Weise experixnentirt. Auch vergl. man nochS. 147 dies. Grundr.

5) Die Theile, worin sich der klingende Körpertheilt, haben stets gegeneinander ein solches Giössen-verhältnifs, als erforderlieh ist, um in gleicher Ge-schwindigkeit schwingen zu können. Je grösser dieZahl der schwingenden Theile, mithin je kleiner je-der einzelne Theil ist, um so geschwinder sind

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