Von dem Schalle.
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Seite entgegengesetzt bewegten Theilen, ähnlichdem Ruhepuncte eines Hebels erster Art (vergl.
§. 64). Alle schwingende Theile bewegen sichliiebei mit gl e ich er Geschwindigkeit (weil sonstdie Schwingungen des einen Theils die des an-deren verhindern würde), erstreckt sich daherdie Oscillation weiter nach D oder A, so folgt,dafs in gleichen Entfernungen wie a von A,sich ähnliche Ruhepuncte bilden werden. So-wohl diese folgenden Ruhepuncte, als auch denursprünglich durch Unterstützung (Dämpfung)gegebenen, nennt man Schwingungsknoten(Nodi oscillationum ).
1) Fährt die Saite fort zu schwingen, so erhellt ausdem Obigen, dafs die Bewegungsrichtungen der fol-genden Schwingung, denen der vorhergehenden ent-gegengesetzt seyn, und die Schwingungsknoten nachwie vor in Ruhe bleiben werden. Statt der Saitekann auch Metalldrath, als ein klingender Stab etc.gewählt werden. Vergl. Chladni a. a. O. §. 48. —Um absolut gleichzeitig zu seyn, mrifsten die Schwin-gungen klingender Körper, wie die eines Pendels(S. 192) unendlich klein seyn. Iridefs ist die Ab-weichung von der strengsten Genauigkeit bei sehrkleinen Schwingungen unmerklich. Bei einemBogen von t Grade, dürfte die Dauer jeder Schwin-gung ohngefähr weniger betragen a. a. O. §. 46.
2) Ausser jenen gleichzeitigen Hauptschwingungenund den zugehörigen Schwingungsknoten, Scheinenauch noch untergeordnete Beb ungen in derklingenden Saite statt zu finden, aus deren Vereini-