Von dem Schalle.
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nung verstärkt verbreitet werden, so wird erfordert,dafs das Rohr nach dem vom Munde abgekehrtenEnde zu Trichterförmig erweitert sey; eine Vorrich-tung die unter der Benennung Sprachrohr (Tubastentoria v. iocutoria) häutig, vorzüglich auf den Schif-fen etc. in Gebrauche ist; und dessen vortheilhaftesleGestalt nach Lambert ein abgekürzter Kegel ist.Während nämlich im Communicationsrohre, die Schall-stralen zwar auch mehrmals gebrochen werden,aber dennoch aus der entgegengesetzten Mündung,wie gewöhnlich divergirend fortgehen, werden sie vonden innern Seitenwänden des Sprachrohrs so zurück-geworfen, dafs sie nach einer oder mehreren Bre-chungen mit der Achse parallel laufen, oder dochnicht bedeutend davon abweichen. Nur das in derRichtung der Achse des Rohrs sich befindende ent-fernte Ohr, hört die ausgesprochene Worte am deut-lichsten und stärksten. — Vergl. Lambert sur quel-ques instrumens acoustiques in den Mdm. de l’acad.de Berlin 1763. p. 87 übers, v. Huth. Berl. 1796. 8.— Der Ritter Sam. Morland wird für den Erfinderdes Sprachrohrs (1670) gehalten, sein erstes Sprach-rohr ähnelte feiner Trompete und war von Glas,ein späteres von Kupfer. Ob die Rohrwände wenigoder sehr elastisch sind, scheint nicht gleichgültigzu seyn; am zweckmässigsten besteht die innere Rohr-wand aus einer glatten elastischen, die äussere aus ei-ner weichen Masse. Huihs Bemerkungen zufolge thutein elliptisches Rohr keine vortheilhafte Wirkung;auch beim parabolischen Sprachrohre ist die Wir-kung geringer als beim kegelförmigen von glei-cher Länge, so wie auch die nach den Vorschlägeneines Cassegrain (Journ, de scav. 167a; die Seiten