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2 (1810)
Entstehung
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718
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III. Tlieil. IX. Capitel.

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plex). Verschiedene merkwürdige Echo findet manin Kirchers neue Hall- und Tonkunst a. d. L.Nördlingen 1G84. Fol. und in Gehlers Wörterb.Thl. I. Art. Echo beschrieben. Genauere Bestim-mung des Echo in Chladnis Acustik. §. 212 etc.Ob auch das Wasser als Schall reflectirende Oberflä-che dienen könne, vergl. Brandes in Voigts Mag,V. 65. Eckartshausens u. a. Benutzung der Hohl-spiegel als reflectirende Oberfl.; vergl. dessen na-türl.' Magie I. Bd. Sind die Entfernungen geringerals zur Entstehung eines Echo erforderlich ist, soentsteht entweder ein blosser Nachhall (Resonanz),oder es werden beide : Urschall und reliectirter Schallzu gleicher Zeit vernommen, mithin von uns nichtunterschieden. Hieher gehört die gewöhnliche Ein-richtung der Wohnzimmer. Ciiladni a. a. O. §.211.

5) Hält man eine gleich weite (z. B. cylindrischeoder prismatische) Röhre, mit der einen Mündungan den Mund eines sprechenden Menschen , währendinan die andere Mündung dem eigenen Ohre nähert;so hört man mit Hülfe dieses C omniunications-xohrs leise gesprochene Worte ziemlich deutlichund stärker als andere mit dem Rohre nicht in Ver-bindung stehende Personen, indem die Schallstralenbis zur entgegengesetzten Mündung des Rohrs, durchdie Seitenwände zusammengehalten werden. .Kir-cher bemerkte diese Eigenschaft gleich weiter Röh-ren unter anderen an einer allen römischen Wasser-leitung, in welcher er den Schall (ioo Fufs weit mitgleicher Stärke hörte; und die Wasserleitung desClaudius soll den Schall auf ähnliche Weise mehrereitalienische Meilen weit verbreiten. Soll aber derSchall, ausserhalb der Röhre in beträchtlicher Entfer-