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2 (1810)
Entstehung
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Von dem Scluille.

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2) Der Erfahrung gemäfs, sind für uns zwei Schallenoch deutlich unterscheidbar, wenn sie in dem neun-ten Theile einer Secunde auf einander folgen (t> 99 )>soll daher ein und derselbe Schall, nicht blofs alsUrschall sondern auch als zurückgeworfener Schall,wieder wahrgenominen werden, so mufs die reflecti-rende Oberfläche wenigstens so weit entfernt seyn,dafs durch die Bewegung des Urschalls zu ihr, undvon da zurück bis zu dem Ohre desjenigen, der denUrschall zuvor horte, wenigstens J Secunde vergeht,oder was dasselbe ist, dafs zur Bewegung des Urschallsbis zur reflectirenden Oberfläche wenigstens ^ Sec.verstreicht. Durchbebt nun der Schall in -jk Sec.575 paris. Fufs (vergl. 709.), so wird die reflecti-rende Oberfläche wenigstens eben so weit von demEntstehungsorte des Urschalls entfernt seyn müssen,wenn hier ein Wieder schall oder Echo (Echo)gehört werden soll. Bei einer solchen Ferne kannaber nur ein einsylbiges Echo (E. monosyllaba)entstehen ; beim Aussprechen eines mehrsylbigen Wor-tes, hört man nur die letzte Sylbe deutlich wieder-schallen, indem der Schall der ersten Sylben vor vol-lendetem Anssprechen des ganzen Wortes zurück-kommt. Zur Entstehung eines vielsylbig en Echo(E. polysyllaba), wird erfordert, dafs die rei'lectirendeOberfläche um 520 paris. Fufs vom Urschalle entferntist, indem nun bis zum Wiederhören des Urschallseine Secunde verstreicht. Finden sich mehrere re«flectirende Oberflächen in einiger Entfernung nebeneinander, so wird der Schall von der einen zur an-deren, und von jeder wieder (wenigstens zum Theil)nach dem Ausgangsorte des Urschalls zurückgeworfen;es entsteht dann ein vielfaches Echo (E. multi-