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2 (1810)
Entstehung
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III. Tlieil. IX. Capitel.

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Ein ähnliches Mitklingen bemerkt man auch an Fen-stern, Wänden, Pfeilern etc. solcher Gebäude, worinsehr tiefe Töne einer Orgel angegeben werden. EinSchufs knallt im Zimmer stärker als im Freien. An-wendung bei der Einrichtung der Schauspielhäuser etc,

C) Vo n der Zurückiv e rfung des Schulte f.

§. 141.

Stöfst der in der Luft entwickelte oder ver-breitete Schall an die Oberfläche eines hartenKörpers, so wird er nach den Gesetzen der Re-flexion elastischer Körper (§. 43 u. 44.) zurück-geworfen; d. h. die Schwingungen werden vonder Oberfläche des harten Körpers erneuert, undso nach einer von der ursprünglichen abweichen-den Richtung fortgepdanzt. Hierauf gründet sichdie Entstehung des Nachhalls, das Echo, dieEinrichtung des Sprachrohrs und der Schall-gewölbe oder Sprachsäle.

1) Der Schall wird von harten Oberflächen so zu.rüchgeworfen, dafs der Zurückwerfungs Win-kel dem Einfallswinkel gleich ist. Eskommt dabei mehr auf die Gestalt der Oberfläche,als auf die chemische Beschaffenheit des Körpers an.Glatte Oberflächen reflectiren den Schall besser alsrauhe; ebene oder etwas concave besser als convexe.Nur wenn der Schallstrahl senkrecht auf die re-ffectirende Ebene stöfst, wird er von ihr mit dersel-ben Stärke und Geschwindigkeit zurückgeworfen,mit welcher er zu ihr gelangte.