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III. Theil. IX. Capilel.
den Schall eine eigene Art von Lufttheilchen annahm,die eine diesem Schalle geinässe eigen th tunliche Elasti-cität besitzen sollte, hat Euler (Theoria lucis et co-lorum §. bo.) wiederlegt. — Dafs jede Schallschwin-gung zugleich mit drehenden, oder fortschreitendenBewegungen des Körpers, ohne [beträchtliche Stö-rung'verbunden seyn könne, haben Bernoulli undEuler (im 15 u. 19 Bd. der Nov. Comment Acad.Petrop.) erwiesen, und durch Erfahrungen bestätigt.
2) Hieher gehört auch das Mitklingen höhererTöne bei dem Grundtone einer gespannten Saite;welches seltener an Orgelpfeiffen und anderen Blas-instrumenten bemerkt wird, hingegen an einem ga-belförmig gebogenen klingenden Stabe gar nicht ver.hütet werden kann. Etwas ähnliches hat man auchbei klingenden Glocken wahrgenommen, es läfst sichaber durch Dämpfungen gewisser Stellen beseitigen,— Das Mit kl in gen findet jedoch nicht bei allenklingenden Körpern statt, und die mitklingenden Tönesind nie andere als solche die der Körper einzeln zugeben im Stande ist; bei Verschiedenheit der Ton-folge eines solchen Körpers, sind auch die mitklin-.genden Töne verschieden, von denen eines anderendes Mitklingens fähigen Körpers.
g) Verschieden rücksichtlich der Ursachen von die-sem Mitklingen, ist dasjenige welches man beim An-geben zweier höheren Töne, an allen klingendenKörpern bemerkt; es wird nämlich unter diesen Um-ständen zugleich ein tieferer Ton vom musikali-schen Gehöre wahrgenomnien, indem dieses nichtnur das Verhältnifs der Schwingungen bei denzwei gesondert angegebenen Tönen, sondern auchgleichzeitig das Zusammentreffen der Schläge auf die-