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2 (1810)
Entstehung
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713
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Von dem Schalle.

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§. »40.

Dem vorhergehenden §. zufolge, unterschei-den wir den (durch irgend eine nicht Schallseyende Bewegung erregten) Urse hall (Sonusprimitivus) von dem mitgetheilten Schalle(S. derivatus v. secundarius), jedoch ohne einenKörper nachweisen zu können, der nur durchMittheilung schallend würde, sondern es istvielmehr jede Schall leitende Materie auchdes Urschalls fähig, und umgekehrt jede ursprüng-lich schallende auch des mitgetheilten Schalles.Merkwürdig ist es aber, dafs alle Schwingungendie ein elastischer Körper einzeln nach und nachdarzustellen vermag, von ihm auch zugleichangegeben werden können, ohne dafs eine dieandere hindere. Daher können sich mehrereArten des Schalles zugleich durch einer-lei Luftschicht fortilanzen, ohne dafs eine dieser.Schwingungen die andere störe; so wie wirauch mehrere Schalle zu gleicher Zeit gesondertzu hören vermögen.

1) Etwas dieser gleichzeitigen Verbreitung unvoll-kommen ähnelndes, bemerken wir auch an Wasser-wellen, die an zwei oder mehreren Stellen der Ober-fläche zugleich hervorgebracht wurden: die Kreisebeider Wellenarten durchschneiden sich, ohne sichzu stören. Maiiuns Hypothese zur Erklärung je-ner gleichzeitigen Schallverbreitung (z. B. dafs manmehrere Töne zugleich hört), der zufolge er für je-