T on fJom Schalle.
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der verschiedenen Heftigkeit und Schnelligkeit deratmosphärischen Bewegungen schliessen; es sind näm-lich die heftigsten Bewegungen in der jetzigen Erd-atmosphäre 12—15 mal langsamer als die des Schalls,während die atmosphärischen Bewegungen auf meh-reren von der Sonne entfernteren Planeten, die Schall-geschwindigkeit in unserem Luftkreise um 7 —11 malübevt reffen.
10) Da es unmöglich ist, sich eine solche Streckeanderer elastischer Flüssigkeiten zu verschaffen, alsnöthig ist, um über die Schallgeschwindigkeit in ih-nen durch Versuche etwas bestimmtes auszumitteln,so bediente sich Chiadm zu dieser Absicht folgendersinnreicher Methode; er untersuchte um wieviel derTon einer Pfeiffe, die mit einem und demselben Gasegefüllt und umgeben ist, und davon angeblasen wird,bei einerlei Schwingungsart höher oder tiefer ist,als der Ton, welchen die atmospliär. Luft unter den-selben Umständencgiebt. Aus seinen Versuchen (vergl.Voigts Mag. III. Bd. 1 St. u. Chladni a. a. O. S.226 etc.) ergab sich, dafs bei einerlei Druck und beiohngefähr 10 — 11° R. der Wärme, der Schall in ei-ner Secunde durch folgende Weiten gehen würde.
In reiner atmosphär. Luft, wie auch in einerihr ähnlichen künstlichen Mischung aus Sauerstoff-gas und Stickgas ohngefähr durch 1058 • Par. Fufs.
In Sauerstoffgas - - - 950—960 — —
- Stickgas - - - - 990 ■— —
- Wasserst off gas - - - 21-00—2500 — —
- kohlensaurer Gas - - 840 — —
- Salpetergas - - - 980 — —
Da diese Resultate sehr beträchtlich von denjenigenabweichen, zu denen die Theorie der Schallbewegung