III. Theil. IX. Capitel.
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die vorzüglichsten zu seyn; vergl. Mein, de l’Acad. rlaParis 1758 u. 1759. Voigts Mag. VIII. 170. DiesenBeob. zufolge nimmt man etwa 1040 Par. Fufs, alsdie Weite an, welche der Schall in einer Secundedurchläuft; und man kann daher' die Entfernung ei-nes Ortes, z. B. beim Lösen des Geschützes, beimDonner, beim Zerspringen einer Feuerkugel unge-fähr schätzen, wenn man die Zeit zwischen Lichser-scheinung und Schallhörung nach einer Secunden- oderTertienuhr abzählt; vergl. oben. — Ueber Roberts,Boyle, Walker, Mersenne, Derham, Flamstead,Halley, Bianconi, Condamine u. a. Beob. vergl.Philosoph. Transact. N, 20g. 247. — Neuton (Arith-met. universal. Probl. 50.) und Kästner (dessenmatliem. Abhdl. IV. Erfurt 1794.) lehren, wie aus■der Zeit, welche zwischen dem Augenblicke da maneinen Stein in einen Brunnen wirft, und dem, woman den Schall hört, die Tiefe des Brunnens bestimmtwerden könne. — Nach Halley verhält sich dieWellenbewegung des Wassers zu der Bewegung desSchalles wie 1 zu 865. Aenderung der Geschwindig-keit durch verschiedene Temperatur der Luft; vergl.Kramps Geschichte d. Aerostatik, Strasburg 1784.Anhang 1786. — Eine Stimmgabel bis 80° R. er-hitzt, giebt eine Note an, die fast um einen halbenTon tiefer ist, als die welche sie angiebt, wenn siein Eis abgekühlt worden. Möglicher Einflufs auf dieGeschwindigkeit durch die Lage des Beob. Ortes rück-sichtlich der geogr. Breite. — Chladni a. a. O. III.Thl. §. 191 etc.
9) Wahrscheinlich ist das Fortpflanzungsvermögenfür den Schall, in den verschiedenen Atmosphärender Planeten verschieden, wir können dieses aus