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2 (1810)
Entstehung
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III. Theil. IX. Capitel.

haupt Acustik (von axoveiv hören) oder Plionik(von &a:vY\ Stimme, Laut, Ton) genannt, unddie meisten übrigen in der Lehre vom Schall ange-nommenen Kunstausdrücke, sind von diesen Wörternhergenommen; z. B. Diacustik d. i. die Lehrevom gebrochenen Schalle, Katacustik die Lehrevom gebogenen Schalle, Otacustik die Lehre vonden verschiedenen Arten den Gehörsinn zu verstär-ken oder ihm zu Hülfe zu kommen.

B ) Von der Erregung, Verstärkung und Fortpflan-zung des Schalles.

§ iS»-

Jede Schallschwingung eines elastischen Kör-pers wird zuförderst durch eine von aussen kom-mende Bewegung veranlafst, indem er diezunächst an def berührten Stelle in seiner Gestaltund Raumerfüllung hervorgebrachte Veränderungwieder herstellt, und dadurch in seinen übrigenMassentheilen bewegend fortwirkt, gelangt erzur Schallschwingung; deren Energie von derGrösse der schwingenden Masse und deren spe-cifischen Elasticität, und von der Geschwindig-keit des schallenden Körpers abhängt.

1) Ueber Entstehung und Fortpflanzung des Schallesim Allgemeinen vergl. S. 148 u. Ch. F. Wünsch'

Nachricht von einem Versuch, welcher lehrt, dafsder Schall durch feste elastische Körper unendlich ge-schwind, oder doch eben so geschwind als das Licht,sich bewegt; in der Samml. der deutschen Abhandl.,